AUS DEM LANDTAG
NEWS August 2025
MANUEL KNOLL, MDL
Liebe Leserinnen und Leser,
auch im Sommer möchte ich Sie gerne wieder über aktuelle Entwicklungen im Landtag sowie über wichtige Projekte in unserer Heimatregion auf dem Laufenden halten.
Für Fragen und Anregungen stehe ich gerne unter info@manuel-knoll.de zur Verfügung.
Ich lade Sie zu folgenden Terminen ein:
- Feierliche Eröffnung der Gundelfinger Erlebnistage (GET) mit Staatsminister Dr. Florian Herrmann am Freitag, 19. September 2025, ab 10.00 Uhr, im Wohlhüter Garten-Land in Gundelfingen
- Tag der Deutschen Einheit „Zusammenleben und Zusammenwachsen mit Hilfe des Sports“ am Sonntag, 05. Oktober 2025 um 18.00 Uhr
- Festakt Kloster Thierhaupten am 05. Oktober 2025, 12.00 Uhr, mit Landtagspräsidentin Ilse Aigner
- Nominierung CSU-Kreistagsliste am 10. Oktober 2025, 18.00 Uhr, im Braumadlgarten an der alten Weberei in Gundelfingen mit anschließendem Oktoberfest ab 20.00 Uhr
Aus der CSU und den Arbeitsgemeinschaften
Neuwahlen im CSU-Kreisverband Dillingen
Manuel Knoll mit 100 Prozent wiedergewählt
Der CSU-Kreisverband Dillingen stellt bei seiner Kreisvertreterversammlung in Haunsheim die personellen Weichen für die kommenden Jahre und blickt zugleich auf zwei äußerst ereignisreiche Jahre zurück.
Für das Amt des Kreisvorsitzenden schlug OB Frank Kunz erneut Manuel Knoll vor, der den Verband seit 2023 mit großem Engagement und viel Fleiß führt. Die Delegierten folgten diesem Vorschlag einstimmig – ein klarer Vertrauensbeweis in die bewährte Arbeit an der Spitze des Kreisverbands.
Kreisvorsitzender Manuel Knoll, MdL, geht eingangs in seinem Bericht auf die zahlreichen Aktivitäten und gelungenen Veranstaltungen der vergangenen beiden Jahre ein – vom politischen Fischessen, der traditionellen Feier zum Tag der Deutschen Einheit hin zum neu etablierten Festakt Grundgesetz sowie dem Gedenken an die Opfer des Widerstands gegen den Nationalsozialismus. Knoll freut sich insbesondere über die vielfältigen und engagierten Aktivitäten in den Arbeitskreisen und Arbeitsgemeinschaften. Schatzmeisterin Julia Berchtold und die Kassenprüfer legen der Versammlung Rechenschaft über die Finanzen ab.
Bezirksrat Dr. Johann Popp und Kreistagsfraktionsvorsitzender Christoph Mettel berichten anschließend von den Herausforderungen in den kommunalen Gremien bei der Finanzierung der Pflichtaufgaben.
Die Wahl unter Leitung von Staatssekretär Ulrich Lange, MdB, kommt zu folgendem Ergebnis:
Als Kreisvorsitzender wird Manuel Knoll einstimmig für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt. Ihm zur Seite stehen als stellvertretende Kreisvorsitzende: Bürgermeisterin Katja Müller, Markus Hoffmann, OB Frank Kunz, Eva Maria Fink und Siegfried Nürnberg. Kreisschatzmeisterin bleibt Julia Berchtold, als Schriftführer fungieren Daniel Wippel und – neu im Team – Michael Schneider. Als Digitalbeauftragter erhält Martin Mayer die Zustimmung. Beisitzer sind: Benedikt Decker, Wolfgang Gorhau, Thomas Häußler, Peter Hurler, Gerhard Kaltner, Stephan Karg, Ingrid Krämmel, Kristina Reicherzer, und Daniel Uhl und Carolin Wanner. Rainer Egger und Ute Bucher übernehmen die Kassenprüfung.
Kreisvorsitzender Manuel Knoll zeigt sich motiviert und zuversichtlich: „Den Schwung und den Teamgeist aus der Versammlung nehmen wir mit – für die nächsten zwei Jahre und natürlich mit Blick auf die Kommunalwahl 2026.“
Neuwahlen im CSU-Bezirksverband Schwaben: Kreisverband Dillingen stark vertreten
Der CSU-Kreisverband Dillingen ist künftig mit starker Stimme im Vorstand des CSU-Bezirksverbands Schwaben vertreten. Landtagsfraktionschef Klaus Holetschek, MdL und Staatsminister, wurde mit großer Mehrheit als Bezirksvorsitzender bestätigt. Mit MdL Manuel Knoll stellt der Kreisverband erstmals seit Dr. Anton Dietrich wieder einen stellvertretenden Bezirksvorsitzenden. Julia Berchtold aus Gundelfingen übernimmt das Amt der ersten Schatzmeisterin.
Auch MdB und Staatssekretär Ulrich Lange wurde als stellvertretender Vorsitzender bestätigt. Kristina Reicherzer bleibt Beisitzerin im Bezirksvorstand, Ralf Kindelmann vertritt die Arbeitnehmer-Union (CSA) und Siegfried Nürnberg wird als Digitalbeauftragter kooptiert.
„Die starke Präsenz zeigt, dass unsere Region innerhalb der schwäbischen CSU eine bedeutende Rolle spielt“, so Kreisvorsitzender Manuel Knoll, MdL. „Wir wollen die Interessen unserer Heimat aktiv mitgestalten und Impulse für die Zukunft setzen
Generationenwechsel bei der Jungen Union im Kreis Dillingen
Nach zehn Jahren als Kreisvorsitzender übergab Siegfried Nürnberg das Amt des Kreisvorsitzenden an Philipp Schombacher. Der 22-jährige Lauinger wurde im Rahmen einer Versammlung im Sportheim Unterglauheim einstimmig von den Mitgliedern gewählt – bei einer Rekordbeteiligung.
Siegfried Nürnberg hatte mit 35 Jahren die Altersgrenze für das Amt erreicht. Was er in seiner Zeit als Vorsitzender erreicht hat, verdient höchste Anerkennung. Der neue Vorsitzende Philipp Schombacher zeigte sich in seiner Antrittsrede „überwältigt von den bisherigen Leistungen des Verbandes“.
Neben dem Vorsitzenden wurde auch der gesamte Vorstand neu gewählt. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Benedikt Decker, Daniel Kaim, Bettina Werner und Fabian Braun bestimmt – alle mit langjähriger Erfahrung im Verband. Das Amt des Schatzmeisters bleibt in den bewährten Händen von Daniel Uhl. Für die Schriftführung zeichnen künftig Antonia Hancer und Pascal Gerstmeier verantwortlich. Vincent Knaus und Leon Gonzales übernehmen die Geschäftsführung, Amelie Balleisen ist neue Digitalbeauftragte.
Mit rund 180 Mitgliedern ist der Kreisverband weiterhin stark aufgestellt. Die hohe Beteiligung an der Versammlung zeigt die Geschlossenheit und Motivation für die kommenden Aufgaben.
Zum Abschluss ehrte der neue Vorstand die langjährigen Mitglieder Matthias Eckstein und Johannes Wunderle für ihren besonderen Beitrag zum Aufbau und zur Stabilität
Stammtisch der Juristinnen und Juristen findet erneut großen Zuspruch – Einblick ins Amtsgericht und Austausch zur E-Akte
Juristische Fachgespräche in lockerer Runde: Der Einladung von CSU-Kreisvorsitzendem Manuel Knoll zum zweiten Kennenlern-Stammtisch für Juristinnen und Juristen folgten zahlreiche Teilnehmer aus unterschiedlichen Bereichen der Justiz und Verwaltung. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr fand das diesjährige Treffen erneut großen Anklang.
Andrea Eisenbart, Direktorin des Amtsgerichts Dillingen, hieß die Runde willkommen. Bei einer exklusiven Führung durch die Räumlichkeiten erhielt die Gruppe Einblicke in den Arbeitsalltag des Gerichts.
Neben dem persönlichen Kennenlernen kamen auch aktuelle rechtspolitische Themen zur Sprache. Besonders im Fokus stand die Einführung der E-Akte im Gerichtswesen und die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen. Ziel des Stammtischs ist es, Juristinnen und Juristen aus der Region miteinander ins Gespräch zu bringen und einen fachübergreifenden Austausch zu ermöglichen.
Im Anschluss an den offiziellen Teil fand ein geselliges Beisammensein im Gasthof „Traube“ statt, wo die Gespräche in ungezwungener Atmosphäre fortgeführt wurden. „Es freut mich sehr, dass dieses Format erneut so gut angenommen wurde“, so MdL Knoll. „Der Stammtisch soll ein Ort der Begegnung und Vernetzung sein.“ Auch im kommenden Jahr ist eine Neuauflage geplant.
50 Jahre CSU Wortelstetten
Der CSU-Ortsverband Wortelstetten feierte sein 50-jähriges Bestehen mit einer großen Feier im Schützenheim. Vorsitzender Daniel Uhl konnte zum offiziellen Festakt neben einigen Ehrengästen CSU-Generalsekretär Martin Huber als Festredner begrüßen. Gegründet im Jahr 1975 von nur zehn engagierten Mitgliedern, hat sich der Verband über die Jahrzehnte hinweg zum mitgliederstärksten Ortsverband im unteren Zusamtal entwickelt. Staatssekretär Ulrich Lange gratulierte Josef Gerblinger zum neuen Amt des Ehrenvorsitzenden.



Manuel Knoll bleibt JU-Bezirksvorsitzender in Schwaben und wird als Landesvorsitzender der JU Bayern nominiert
Bei der Bezirksversammlung der Jungen Union Schwaben in Gundelfingen wurde Manuel Knoll mit großer Mehrheit als Bezirksvorsitzender wiedergewählt – bereits zum zweiten Mal. „Das Vertrauen motiviert mich, mich weiterhin mit ganzer Kraft für die Interessen junger Menschen einzusetzen“, so Knoll. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Lisa Wolf (Augsburg), Stefanie Wagner (Günzburg), Philine Blees (Oberallgäu) und Simon Haslach (Ost-Allgäu) gewählt.
Prominente Gäste wie MdEP Markus Ferber, Landrat Dr. Hans Reichhart und CSU-Bezirkschef MdL Klaus Holetschek würdigten in ihren Grußworten das Engagement der JU und stimmten auf die Kommunalwahl 2026 ein.
Ein besonderer Programmpunkt war die Verabschiedung von Siegfried Nürnberg, dem bisherigen JU-Kreisvorsitzenden Dillingen. Unter seiner Leitung konnte der Verband einige Mitgliederzuwächse verbuchen. Ein besonderer Dank ging an Philipp Schombacher für die Organisation der Veranstaltung.
Wenige Tage später, bei der konstituierenden Sitzung des Bezirksausschusses in Lindau, folgte dann ein weiteres wichtiges Signal: Die Junge Union Schwaben nominierte Manuel Knoll einstimmig als Kandidaten für den Landesvorsitz der JU Bayern. Bereits im Vorfeld wurde Manuel Knoll von allen Bezirksvorsitzenden der JU Bayern gebeten, das Amt des Landesvorsitzenden anzutreten. Die endgültige Entscheidung fällt auf der Landesversammlung vom 3. bis 5. Oktober 2025 in Aschaffenburg.
Aktuelle Themen
Koalitionsvertrag 2025 enthält Modellprojekt „stambulant“
CDU, CSU und SPD haben den Entwurf für einen neuen Koalitionsvertrag vorgestellt. Darin geht es auch um das Thema Pflege. Eine besonders gute Neuigkeit für den Stimmkreis Augsburg-Land, Dillingen ist die Info, dass es das Hausgemeinschaftskonzept „stambulant“, für das sich die Gemeinden Buttenwiesen und Gablingen interessieren und gerne umsetzen würden, in den Koalitionsvertrag geschafft hat. „Ich freue mich sehr, dass die sektorübergreifende pflegerische Versorgung und das Modellprojekt ‚stambulant“ in den Vertrag aufgenommen wurden“, so MdL Knoll.
Der Abgeordnete hatte sich in zahlreichen Gesprächen in der Region und in München nachhaltig für das Konzept „stambulant“ eingesetzt. Darunter ist eine Mischform zwischen ambulanter und stationärer Pflege zu verstehen, die sich vor allem für Menschen eignet, die nicht in eine stationäre Pflegeeinrichtung wollen, aber auch nicht mehr zu Hause leben können. „Die Mühen und der beharrliche Einsatz haben sich gelohnt“, freut sich MdL Knoll nun über das positive Ergebnis.
Die Koalitionspartner haben in ihrem Vertrag eine weitreichende Reform für die Pflege angekündigt. Ziel ist eine nachhaltige, bezahlbare und bedarfsgerechte pflegerische Versorgung in ganz Deutschland. Besonders im Fokus steht dabei die Stärkung der ambulanten und häuslichen Pflege. Die inhaltliche Ausarbeitung der Reform übernimmt
eine Bund-Länder-Kommission unter Einbindung der kommunalen Spitzenverbände. Diese soll unter anderem den Leistungsumfang prüfen, Modelle wie „stambulant“ evaluieren und Vorschläge zur Begrenzung der pflegebedingten Eigenanteile erarbeiten. Die Ergebnisse werden für Ende 2025 erwartet.
Festakt zum Grundgesetz mit Prof. Dr. Klaus Wolf in Reistingen
Beim Festakt zum Grundgesetz in Reistingen sprach Prof. Dr. Klaus Wolf (Universität Augsburg) eindrucksvoll über die Bedeutung von Rechtsstaat und Demokratie. Er betonte, dass ein funktionierender Rechtsstaat keine Selbstverständlichkeit sei – gerade angesichts aktueller weltpolitischer Entwicklungen.
Besonders hob er hervor, wie wichtig es sei, junge Menschen für demokratische Werte zu gewinnen. Soziale Medien begünstigten oft Polarisierung durch einfache Botschaften. Das Grundgesetz sei ein unverzichtbares Fundament für Frieden und Freiheit, das aktiv verteidigt werden müsse. Auch auf Bayerns lange staatliche Tradition – von der Verfassung 1808 bis zur demokratischen Landesverfassung von 1946 – ging Prof. Wolf ein.
MdL Manuel Knoll dankte der Gemeinde Ziertheim und Reinhard Kienmoser für die Gastfreundschaft. Im Vorfeld informierte er sich mit Bürgermeister Thomas Baumann über die geplante Innenrenovierung der Pfarrkirche St. Vitus, die auf seine Initiative hin unterstützt wird. Für die musikalische Umrahmung sorgten die Egautaler Musikanten.
Biergartengespräch zur kirchlichen Jugendarbeit: Offener Austausch mit Weihbischof Wörner und BJR-Präsident Seitz
Im Gartencafé Dillingen diskutierten Vertreter der Landjugend mit Weihbischof Florian Wörner und dem Präsidenten des Bayerischen Jugendrings, Philipp Seitz, über die Zukunft der kirchlichen Jugendarbeit. Im Fokus standen Fragen zur Finanzierung, zu strukturellen Herausforderungen und zur Gewinnung junger Ehrenamtlicher. Moderiert wurde der Abend von Anna Hornung (BDKJ) und Johannes Lohner (Kolpingjugend Gundelfingen), die beide sehr aktiv in der ehrenamtlichen Jugendarbeit tätig sind.
Weihbischof Wörner betonte, dass an der Jugendarbeit trotz knapper Mittel nicht gespart werden dürfe. Seitz hob die Bedeutung verlässlicher Förderstrukturen hervor und dankte MdL Manuel Knoll für seinen Einsatz für die staatliche Förderung.
Knoll zeigte sich erfreut über das rege Interesse und den offenen Dialog zwischen Kirche, Politik und Jugendverbänden. Sein Dank galt dem Organisationsteam um Johannes Wunderle.
Austausch zum neuen Landessportgesetz im Landratsamt Dillingen
Olympische Spiele in Deutschland – darauf hofft auch Bayern, denn München wird als Austragungsort heiß gehandelt. Für 2040 oder 2044 soll es eine Bewerbung geben, der organisierte Sport richtet seine Konzepte darauf aus. Doch was bedeutet das konkret für den Sport in Schwaben und der Region?
Im Landratsamt Dillingen trafen sich auf Einladung von BLSV-Kreisvorsitzendem Alfons Strasser rund 15 Sportvereine mit den Abgeordneten Manuel Knoll und Thorsten Freudenberger sowie Landrat Markus Müller zum Austausch über das geplante Landessportgesetz und um Impulse von der Basis mit einfließen zu lassen.
Ziel der Gesetzesinitiative ist die Stärkung des Breitensports, wovon auch der Profisport profitieren soll. MdL Freudenberger, Vorsitzender des Bayerischen Landessportbeirats, betonte den Bedarf an leistungsfähiger Sportförderung, insbesondere nach der Olympia-Enttäuschung.
Einig war man sich darüber, dass die Entwicklungspotenziale in der Region vielfältig sind. Abgeordneter Manuel Knoll betonte, dass es mit dem Landessportgesetz darum gehe, den Breitensport zu fördern. „Die Bedeutung des Sports ist zentral wichtig in unserer Gesellschaft“, so Knoll.


- Höchstädter Wirtschaftsforum – Speichertechnologie als Schlüssel für eine erfolgreiche Energiewende
Beim 10. Wirtschaftsforum in Höchstädt stand die Frage im Mittelpunkt, wie Energie effizient gespeichert werden kann, um Versorgungssicherheit und Klimaschutz zu verbinden? Rund 80 Gäste folgten der Einladung in das Forum der Grünbeck AG. Durch den Abend führte Teresa Bäurle aus Reistingen, die mit ihrem technischen Hintergrund als Ingenieurin souverän moderierte und auch die anschließende Podiumsdiskussion leitete.
Bei der Erzeugung bezahlbarer und klimaverträglicher Energie entstehen Spitzen, welche es nicht nur abzufedern, sondern zu nutzen gilt. Ein vielversprechender und sehr innovativer Ansatz ist hier das Projekt des Fraunhofer-Instituts. MdL Knoll freute sich besonders, dass es gelungen ist, Dr. Bernhard Ernst vom Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) als renommierten Experten für das Thema Speichertechnologie zu gewinnen. Dr. Ernst präsentierte das vielbeachtete Forschungsprojekt „Stored Energy in the Sea – Meeres-Pumpspeicherkraftwerke“, das neue Wege in der Energiespeicherung aufzeigt.
Die Veranstaltung bot zudem Einblicke in weitere zentrale Aspekte der Energiewende: Barbara Plura und Stefan Tölzer von den Lechwerken (LEW) gaben einen Überblick über aktuelle Herausforderungen und Chancen im regionalen Netzausbau – ein Thema, das auf reges Interesse und zahlreiche Rückfragen aus dem Publikum stieß.
Werner Biesenberger, Mitglied der Geschäftsleitung der Grünbeck AG, wies auf das Potenzial der deutschen Gasinfrastruktur für die Speicherung und Nutzung von aus grünem Wasserstoff und CO₂ erzeugtem Methan hin – und erläuterte dabei die zentrale Rolle aufbereiteten Wassers.
Knoll dankte allen Beteiligten und betonte die Bedeutung des Austauschs zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft für eine zukunftsfähige Energieversorgung.
Gasleitung „Augusta“: Bau schreitet planmäßig voran – Zukunft auch für Wasserstoff gesichert
Eine zuverlässige Energieversorgung braucht moderne Infrastruktur. Mit der neuen Gasleitung „Augusta“ zwischen Wertingen und Kötz entsteht aktuell ein wichtiger Baustein für die Zukunft der bayerischen und süddeutschen Energieversorgung – und das bereits mit Blick auf den künftigen Wasserstofftransport. Wie das 40 Kilometer lange Großprojekt der bayernets GmbH voranschreitet, ließen sich Vertreter der Mittelstandsunion Dillingen, der IHK sowie regionale Unternehmer bei einem Vor-Ort-Termin direkt auf der Baustelle zeigen.
Im Wertinger Baubüro erhielten die Besucher zunächst einen Überblick über das Projekt. Initiiert und organisiert wurde der Besuch von Landtagsabgeordnetem Manuel Knoll gemeinsam mit Johannes Wunderle von der Mittelstandsunion Dillingen. Nach einer kurzen Begrüßungsrunde der Teilnehmer, betonte Wunderle im Gespräch die Relevanz des Projekts vor Ort, sowie die Bedeutung des offenen Austauschs zwischen Wirtschaft und Politik. Anschließend ging es zur Baustelle bei Glött, wo Projektleiter Stephan Zacherl die Gäste durch das Baugeschehen führte. Hier werden derzeit täglich rund 400 bis 500 Meter der Leitungsrohre verschweißt, anschließend in den vorbereiteten Graben eingelassen und mit einem Meter Erde abgedeckt – so kann die landwirtschaftliche Nutzung der Flächen nach Abschluss der Arbeiten wie gewohnt fortgeführt werden. Parallel laufen archäologische Untersuchungen entlang der Trasse.
„Mit AUGUSTA investieren wir in die Zukunft der Energieversorgung und schaffen eine wichtige Verbindung für neue Gaskraftwerke sowie für die Anbindung Baden-Württembergs an die Gasspeicher im Süden“, erklärte Bayernets-Geschäftsführer Dr. Matthias Jenn vor Ort. Besonders betonte er, dass die Leitung nicht nur für Erdgas, sondern auch für künftige Wasserstoffnetze ausgelegt sei.


Die Leitung verläuft von der Verdichterstation Wertingen bis zum Knotenpunkt Kötz quer durch die Landkreise Dillingen und Günzburg. Dabei werden Straßen, Bahntrassen und sogar Autobahnen aufwendig gequert. Zur reibungslosen Abwicklung der Arbeiten wurden entlang der Strecke bereits acht Rohrlagerplätze eingerichtet sowie eine eigene Baustraße über die gesamte Länge angelegt. „Dass ein solches Großprojekt mit einem Jahr Bauzeit bestritten wird ist beeindruckend“ so Wunderle im Gespräch mit Bayernets und führt fort: „Für die Region Dillingen stärkt das Projekt nicht nur die Infrastruktur, sondern unterstreicht auch ihre Bedeutung als wichtiger Standort in der künftigen Energieversorgung Süddeutschlands.“


Kunstprojekt „Brückenbauer“ im Rahmen der Landkreis-Kulturtage
Das Streetart-Projekt „Brückenbauer aus Nordschwaben“ bringt im kommenden Herbst Jugendliche mit dem französischen Künstler Christian Guémy zusammen. In den fünf beteiligten Kommunen – Dillingen, Lauingen, Höchstädt, Meitingen und Buttenwiesen – entstehen dann jeweils zwei Graffiti-Kunstwerke. Zudem ist eine zentrale Ausstellung in der Stadtgalerie Dillingen im Oktober geplant.
Die Idee für das Kunstprojekt „Brückenbauer“ entstand bei MdL Manuel Knoll während der Corona-Zeit, als er zufällig auf eine Gedenktafel über den Sprachforscher Sebastian Englert stieß und ihm bewusst wurde, dass es in unserer Region zahlreiche Forscher und Entdecker gibt, wie Hermann Beckler, Teilnehmer der ersten Australien-Durchquerung, die weitgehend unbekannt sind. Heimatgeschichte wird oft auf Kriege oder Folklore reduziert, während Persönlichkeiten, die Brücken zwischen Kulturen oder Religionen bauten, kaum Beachtung finden.
Manuel Knoll: „Gerade in Zeiten, in denen Globalisierungsgegner extremer Parteien den Rückzug ins Nationale als Allheilmittel anpreisen, ist es wichtig aufzuklären, dass sich Heimatgeschichte nie in einem hermetisch abgeriegelten Raum abgespielt hat, sondern speziell auch unsere Region von Personen, wie beispielsweise den Handelsfamilien Fugger und Welser profitiert hat, die über den Tellerrand hinausgeschaut haben. Heimatgeschichte ist eben nicht nur holzvertäfelte Decken und Hirschgeweihe, sondern auch der europäische Universalgelehrte Albertus Magnus aus Lauingen oder der jüdische Verleger Louis Lamm aus Buttenwiesen.“
Um ein breiteres Publikum zu erreichen, entschied sich Knoll bewusst für ein Kunstprojekt im öffentlichen Raum. Die „Brückenbauer“ – darunter Barbara Renz, erste Frau mit Doktortitel in Deutschland, und Joseph Mindler, Erfinder der neugriechischen Stenografie – stehen für Offenheit und interkulturellen Austausch. Sie zeigen, dass Heimatgeschichte von Menschen geprägt wurde, die über den Tellerrand hinausblickten.
Wer Heimatgeschichte hört, denkt oft an historische Dreschflegel, Ludwig Ganghofer oder bei uns in der Region an den Spanischen Erbfolgekrieg. Naturforscher oder Entdecker, die spannende Biografien vorzuweisen haben, gehen dabei oft unter, obwohl sie meistens einen nicht unerheblichen Beitrag an der Geschichte des Landes oder der Region, in der sie gewirkt haben, beigetragen haben.
Für die künstlerische Umsetzung konnte Knoll den französischen Street-Art-Künstler Christian Guémy gewinnen, bekannt für seine zeitlosen Porträts historischer Persönlichkeiten. Guémy, mehrfach vom französischen Präsidenten ausgezeichnet und offizieller Maler der französischen Armee, bringt seine Kunst erstmals in unsere Region – eine besondere Ehre.
Die Realisierung wird durch die Einbettung in die Dillinger Kulturtage möglich, organisiert von DLG-Kultur & Wir e.V., Heinz Gerhards und Lydia Edin in Zusammenarbeit mit Iris Brugger, und dank der Unterstützung von Landrat Markus Müller. Gefördert wird das Vorhaben von der Sparkasse Nordschwaben, Bayer. Sparkassenverband, Rotary Club Dillingen, Landkreis Dillingen, LEW Augsburg, Kulturring Dillingen, Beitinger Transporte Gundelfingen, Institut français München, DSDL Dillingen-Lauingen, in Zusammenarbeit mit 6 Schulen und 5 Kommunen des Landkreises.
Förderungen für unsere Heimat
Bayerische Landesstiftung unterstützt Sanierungsprojekte
Der Stiftungsrat der Bayerischen Landestiftung hat in der Mai-Sitzung über Anträge zur Projektförderung aus ganz Bayern entschieden:
In den Landkreis Dillingen fließen insgesamt 27.600 Euro. Davon erhält die Katholische Kirchenstiftung in Faimingen 11.200 Euro für die Instandsetzung der Filialkirche St. Blasius. Hierbei handelt es sich um eine Nachfinanzierung, insgesamt wurden damit 36.700 Euro bewilligt. Für die Statische Instandsetzung und Außensanierung des Kirchturms an der Katholischen Pfarrkirche St. Martin, Dillingen, bekommt die Katholische Kirchenstiftung eine Unterstützung in Höhe von 16.400 Euro aus Mitteln der Bayerischen Landesstiftung.
In den nördlichen Landkreis Augsburg fließen insgesamt 41.900 Euro. Davon erhält die Katholische Kirchenstiftung in Biberbach 24.000 Euro für die Innenrenovierung der Pfarrkirche St. Jakobus. Die restlichen Mittel entfallen auf eine private Gesamtsanierung
eines Anwesens.
Geld für Bildung und Betreuung: FAG-Zuweisungen für unsere Region
Mit Fördermitteln aus dem kommunalen Finanzausgleich des Freistaats Bayern werden auch 2025 zahlreiche Investitionen in Schulen und Kindertageseinrichtungen möglich. Die nachstehenden Summen stellen jeweils Jahresraten dar – ein starkes Zeichen für die Zukunft unserer Kinder!
Geförderte Projekte im Landkreis Dillingen
- Stadt Dillingen
▸ 1.943.000 € für Ersatzneubau an der Josef-Anton-Schneller-Mittelschule
▸ 148.000 € für Grundschule (Außenstellen Schretzheim & Kicklingen)
▸ 68.000 € für neue Kita in Steinheim - Landkreis Dillingen
▸ 550.000 € für Berufliches Schulzentrum Höchstädt
▸ 60.000 € für Freisportanlage der Donau-Realschule Lauingen
▸ 1.162.000 € für Generalsanierung Hallenbad Wertingen (Schulsport) - Stadt Gundelfingen
▸ 28.000 € für Umbau der Peter-Schweizer-Grundschule - Schulverband Höchstädt
▸ 1.350.000 € für Generalsanierung Grund- und Mittelschule - Gemeinde Glött
▸ 530.000 € für Neubau einer Kindertageseinrichtung - Gemeinde Finningen
▸ 228.000 € für Erweiterung & Umbau des Kindergartens Mörslingen - VG Wittislingen
▸ 455.000 € für Umbau der Grund- und Mittelschule
Geförderte Projekte im Landkreis Augsburg-Land-Nord
- Gemeinde Gablingen
▸ 217.000 € für Erweiterung der Kita St. Martin - Gemeinde Kühlenthal
▸ 320.000 € für Umbau & Erweiterung der Kita Wichtelburg - Gemeinde Langweid a. Lech
▸ 3.879.000 € für Teilersatzneubau, Umbau & Sanierung der Grund- und Mittelschule inkl. Freisportanlagen - Gemeinde Nordendorf
▸ 54.000 € für Ersatzneubau der Freisportanlagen der Grundschule
Bayerische Städtebauförderung 2025 – Lebensqualität sichern
Mit dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm fördert der Freistaat nachhaltige Ortsentwicklung. „Damit stärken wir gezielt unsere Heimatorte. Es geht darum, unsere Stadt- und Ortskerne zu erhalten, Leerstände zu beseitigen und Perspektiven zu schaffen – auch für kommende Generationen“, erklärt Landtagsabgeordneter Manuel Knoll.
Folgende Förderungen werden für städtebauliche Einzelvorhaben und Sanierungsmaßnahmen gewährt, so Abgeordneter Knoll:
– Aislingen, Ortskern 90.000 Euro
– Bissingen, Ortsmitte 60.000 Euro
– Buttenwiesen, Ortskern 120.000 Euro
– Holzheim, Ortskern 30.000 Euro
– Mödingen, Ortskern und Kloster 30.000 Euro
– Wertingen, Stadtkern 30.000 Euro
– Bonstetten, EV Innenstadt 2.380.000 Euro
– Bonstetten, Ortskern 30.000 Euro
– Gablingen, Ortsmitte 30.000 Euro
– Nordendorf, Ortskern 60.000 Euro
– Thierhaupten, Ortskern 30.000 Euro
– Welden, Ortskern 90.000 Euro
ALLEN EINE SCHÖNE SOMMERZEIT!